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Chad De Groot über Flachland (Baco7)

F: "What is a flatland rider?"
Chad: "A flatland rider is a rider who rides on the flat land."

Grundlegendes zum Flachlandfahren

  • Flachland ist neben Rampefahren, Dreckspringen und Straße eine Art des Freistil-BMX
  • es wird auf unterschiedliche Weise auf Vorder- oder Hinterrad gerollt / angeschoben
  • zum Flachlandfahren braucht man nur sich, sein Rad und einen möglichst geraden, flachen Platz
  • das Flachlandrad

  • der Rahmen sollte nicht zu lang sein und Platz zum Antreiben ("Shuffeln") aufweisen


  • beim Flachlandrad steht das Steuerrohr recht steil, dadurch werden Vorderradtricks einfacher


  • speziell für Flatland gibt es gerade Gabeln ohne/mit wenig Vorlauf, bei denen sich das Fahrverhalten mit gedrehtem Lenker nicht/wenig ändert, außerdem wird der Radstand kürzer und damit der Hinterbau 'leichter'


  • der Lenker sollte eher gerade sein, mit einer tiefen Querstrebe - Michael Steingräber erdachte sogar den Lenker ohne 'Vorlauf', wobei der Konusschaft/die AHead-Klemmung nicht am Vorbau, sondern direkt am Lenker verschweißt ist, d.h. beim Lenkerdrehen ändern sich die Platz- und Schwerpunktverhältnisse nicht mehr


  • beim Flachlandfahren kann der Sattel sehr leicht im Weg sein und ist deshalb oft ziemlich tief angebracht


  • Flachlandpegs haben einen relativ großen Durchmesser, um eine große Stand-/Griffläche zu bieten, und da sie selten zum Grinden benutzt werden (und ob der Gewichtsersparnis) sind sie meist aus Alu


  • für Hinterradtricks ist eine modifizierte Rücktrittnabe ("Freecoaster") von Vorteil


  • kleine Kettenblätter bieten an den kurzen und flachen Flatlandrahmen den nötigen Fußraum


  • da man Laufräder nicht nur auf eine Art einspeichen kann (und es stylisch aussieht), findet man heute oft die radial gespeichte Version, für die man natürlich kürzere Speichen braucht, was speziell bei merkwürdigen Kombinationen Felge/Nabe Probleme verursachen kann (bei Nankai Coaster + Primo Hula Hoop z.B. sind die kurzen radialen Speichen fast zu kurz und das Einspeichen artet etwas in Friemelei und die Angst aus, beim Festziehen der Speichennippel das Gewinde abzuscheren)


  • viele Flatlander verzichten auf eine oder beide Bremsen, wobei sich die Motive für diesen Schritt unterscheiden - ein guter Grund ist, dadurch mehr Kontrolle übers Rad zu bekommen, da man die Balance dann nicht mittels Bremse erzwingen kann (meist sowieso keine gute Idee), sondern wirklich in der Lage sein muss, sich über dem Schwerpunkt zu halten, was letztlich mehr Sicherheit bringt


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    © bmx-chemnitz.de Sonntag, 11. Juli 2004 17:33